St. Ulrich und St. Afra

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St. Ulrich und St. Afra, 1963 durch Brand zerstört, jedoch wieder aufgebaut, besitzt mit der berühmten Kreuzlinger Passion eine herrliche Holzschnitzerei mit über 300 Figuren. Die meisten konnten gerettet werden. Bald nach dem Kapellenbau entstand eine Sage: Am 21.Januar 1384 sammelte der Lausbub Schappeler aus Stadelhofen Holz. Übermütig fasste er den Christus am Wegkreuz an der Nase und rief: „So Herrgott, lass dich einem schneuzen, dann küss ich die lieber!“ Da konnte er sich nicht mehr von ihm lösen. Als die Mutter geholt wurde und den Knaben so sah, kniete sie nieder und versprach 7 Wallfahrten nach Einsiedeln. Da erst konnte der Frevler seine Hand vom Kreuz lösen. Die Folge sei dann der Bau der Kapelle gewesen, damit das wundersame Kreuz einen würdigen Platz habe. Besonders an den Festen Kreuzauffindung (3. Mai) und Kreuzerhöhung (14. September) wurde zu der kleinen Kapelle gepilgert.