Kreuzlingen

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Kreuzlingen ist eine junge Stadt mit altem Namen: Die junge Grenzstadt Kreuzlingen entstand erst in den zwanziger Jahren des 20.Jh. durch den Zusammenschluss der Gemeinden Kreuzlingen-Egelshofen mit Kurzrickenbach (1927) und Emmishofen (1928). 1947 wurde mit der Registrierung der zehntausendsten Einwohnerin die statistische Grenze zur Stadt überschritten. Am 2. Samstag im August findet alljährlich das Seenachtsfest statt. Es beginnt am Nachmittag, hat gegen 22 Uhr das größte Feuerwerk am Bodensee und dauert bis in die frühen Morgenstunden. Kloster, 1125 gründete Bischof Ulrich I von Konstanz vor den Toren der Stadt das Augustinerstift crucelin (Kreuzlingen), von dem die heutige Stadt ihren Namen hat. Vom alten Kloster crutzelin ist keine Spur mehr vorhanden. Die Schweden schleiften es im 30jährigen Krieg und benutzten es als Schanze für ihren Konstanzer Artilleriebeschuss. Daher verlangten die Konstanzer, dass das neue Kloster mehr als einen Kanonenschuss von der Stadt entfernt sein müsse. Das neue Kloster wurde 1650-1670 durch den Stadtbaumeister Stephan Gunertsrainer errichtet. In den Kreuzgangarmen und in den Klostergängen der oberen Stockwerke sind steinerne Türgewände mit Holzverkleidung aus dem 17.Jh., in Schwarz-Braun-Gold im Erdgeschoss und in Gelb-Rot im 1.Obergeschoß, zu sehen. Das Treppenhaus erhielt einen Rokokostuck, ebenfalls das ehem. Refektorium. Das Innere des Konventsgebäudes wurde nach dem verheerenden Brand von 1963 nur teilweise wiederhergestellt. Heute werden Konventsgebäude und das Thurgauische Lehrseminar genutzt.