Insel Mainau

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Aus der Zeit von 3.000 v.C. stammte die frühe Besiedelung des Bodenseeufers. Um 15. v.C. wurde das von den Rätern bewohnte Land rund um den Bodensee röm., darunter auch die Mainau. Hier befanden sich ein Kastell, eine Schiffswerft und eine Flottenbasis des Feldherrn Tiberius. 724 wurde die Mainau an das Kloster Reichenau verschenkt. Nach zahlreichen Besiterwechsel kaufte 1827 [[Fürst Nikolaus von Esterhazy] die Insel. Er siedelte hier zahlreiche seltene Pflanzen an. 1853 erwarb der spätere Großherzog Friedrich I die Mainau, die er ordnete und ausbaute mit den Schwerpunkten Arboretum, Italienischer Rosengarten und Orangerie. Von seinen Reisen brachte der Großherzog viele wertvolle Bäume und Exoten mit und schuf somit eine neue Parklandschaft, die Basis für den heutigen Park. 1974 wurde die Mainau wird in die gemeinnützige Lennart-Bernadotte-Stiftung umge­wandelt. Ziele der Stiftung sind u.a. Förderung der Wissenschaften, der Landespflege, des Umwelt- und Denkmalschutzes und der Heimatpflege. An der zur Insel führenden Straße befindet sich das 1577 errichtete Schwedenkreuz. Es wurde zu einem bedeutenden Wallfahrtsziel.