Ikonographie

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A

Adler

Der Adler ist das Symbol der Liebe Gottes, der Stärke und Macht, der Jugend und Schnelligkeit, auch des Hochmuts. Nach dem Physiologus gilt das Eintauchen des Adlers in eine Quelle als Sinnbild der Taufe Jesu, der Flug zum Himmel als Himmelfahrt Christi. Der Adler steht für Gerechtigkeit, Hochmut und Unmäßigkeit. Als Attibut haben den Adler: Adalbert von Prag, Augustinus, Bertulf, Forian, Evangelist Johannes, Johannes vom Kreuz, Martina, Medardus, Modestus, Prisca, Servatius, Stanislaus, Veit, Wenzeslaus. [1]

Affe

Der Affe gilt als Symbol des Bösen, des Lasters (Geiz, Unbeständigkeit) und der Sünde, auch des Teufels. Ein Früchte essender Affe verweist auf den Sündenfall von Adam und Eva (Gen 3).[2]

Ähre

Die Ähre ist ein altes Fruchtbarkeitssymbol. Sie wurde Sinnbild der Eucharistie (Leib Christi). Zusammen mit Wein ist es Sinnbild für Jesus[3][4] In Verbindung mit Totenkopf ist die Ähre ein Zeichen der Auferstehung. Als Attribut haben die Ähre: Apostel Johannes und Paulus, Apollinaris, brictius, Donatus, Fara, Isidor, Notburga, Ruth, Walburg, Walter von Pontoise, Walter von Sachsen.[5]

Alpha und Omega

Alpha (Α) und Omega (ω) sind der erste und der letzte Buchstabe des griech. Alphabets. "Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende." (Offb 22.13) Alpha und Omega wurden meist als Symbole für Christus verwendet, seit dem 8.Jh. ausschließlich.[6]

Anker

Der Anker ist seit dem 2. Jh. das Symbol der Hoffnung bei Aposteln und Kirchenvätern. Während der Christenvervolgung war der Anker mit Querbalken ein heimliches Zeichen für das Kreuz. Im MA verschwand die Anker-Symbolik. Sie kam erst wieder im 15. Jh. auf. Seit dem 17. Jh. findet man den Anker als Symbol der Hoffnung auf Auferstehung auf Grabsteinen.[7] Als Attribut haben den Anker: Clemens, Placidius, Philomena, Nikolaus von Myra, Johannes Nepomuk, Veit, Rosa von Lima.[8]

Antichrist

Der Antichrist (Entchrist, Widerchrist) ist nach 1.Joh 2,18.22; 4,3 der große Widersache Christi, der im Dienste Satans versucht, das Christentum zu vernichten. Sein Erscheinen kündigt das nahe Weltende an.[9]

Apfel

Der Apfel ist an Stelle der Feige die unheilbringende Frucht vom Baum der Erkenntnis und damit der Sünde (Gen 3). Er ist Attribut des Sündenfalls. Als Attribut haben den Apfel: Antonius (in der Waage), Dorothea (im Korb), Nikolaus von Myra (an Stelle der 3 Goldkugeln), Hermann, Malachias, Sabas.[10]

Apostel

Apostel Attibute
Petrus Schlüssel
Andreas X-Kreuz
Jakobus d.Ä. Muschel, Pilgerhut
Johannes Kelch mit Schlange
Philippus Kreuz
Bartholomäus Messer
Matthäus Beil, Maßstab, Winkelmaß
Thomas Lanze, Winkelmaß
Jakobus d.J. Walkerstange
Simeon d. Zylot Säge, Beil
Judas Thaddäus Hellebarde, Stein, Keule, Beil
Judas Iskariot Geldbeutel
Matthias Beil, Lanze, Steine
Paulus Schwert

B

Baum

Der Baum verbindet bzw. enthält als "Baum des Lebens" (Lebensbaum), dem "Baum der Erkenntnis", der durch den Sündenfall zum "Baum des Todes" wurde und erst durch den Kreuzestod Jesu wieder zum "Baum des Lebens" wurde.[11]

D

Dämon

Dämonen verstand das Christentum im MA als von Gott abgefallene Engel. Darstellungen von Dämonen sind in natürlichen Formen (Pflanzen, Tiere, Menschen) sowie als Phantasiewesen (Monster).[12]

Darstellungen von Dämonen sind an Randzonen des Außenbaus: Sockel, Gesimse, Fenster und Dachansatz. Die nach außen gerichtete Fratzen sollen Dämonen davon abhalten, in das Kircheninnere vorzustoßen und die Gläubigen bei ihrem Gebet zu stören. Besonders aus dem Westen, dem Totenreich, dem Reich der Dämonen, drängen sie auf die Kirche ein. Daher haben viele romanische Kirchen ein Westwerk, in dessen Obergeschoss eine dem Erzengel Michael geweihte Kapelle befindet. Er soll die Dämonen aus dem Westen abwehren.[13]

In wenigen romanischen Kirchen in Frankreich und Italien befinden sich "Bestiensäulen". An ihrem Schaft sind Dämonen, Tiere wie auch Menschen dargestellt. In der Domkrypta zu Freising wird eine Darstellung als Hölle interpretiert.[13]

Bernhard von Clairvaux war in einer Streitschrift gegen die Darstellung der Dämonen an den Kirchen: "Mein Gott! Wenn man sich schon nicht der Albernheit schämt, warum scheut man nicht die Kosten."[13]

Dämonen als Heilige haben: Bartholomäus, Bernhard von Aosta, Bernhard von Clairvaus, Julian von Nikomedien und Angela von Folibno.[14]

G

geometrische Figuren

Einfache Formen stellen meist eine Zahl dar. Der Punkt gilt als das Eine, die Mitte, von der die Schöpfung ausgeht, auf die alles zurückführt, Anfang und Ende.[15]

Das chr. Kreuz hat vorchr. Erscheinungsformen, das kosm. Astralkreuz (Radkreuz), das Henkelkreuz (Ägypen) war ein Lebenssymbol.[16]

Das Dreieck steht für die Dreifaltigkeit Gottes. In einem Kreis ist es Zeichen göttl. Harmonie. Ein dreieckiger Nimbus kennzeichnet Gottvater.[16]

Das Viereck bzw. Quadrat steht für die Welt, die Erde und das ird. Leben. In Verbindung mit dem Dreieck bedeutet es Gott und die Welt.[16]

Das Pentagramm (Drudenfuß) ist ein uraltes Apotropaion, ein Unheil abwendendes Zeichen. Die 5 Zacken wurden als die 5 Wunden Jesus gedeutet, wodurch es ein Christussymbol wurde.[16]

Das Hexagramm (6-zackiger Stern) ist das Zeichen der Israeliten (Davidsstern). Er soll die Hohe Pforte des Tempels zu Jerusalem geziert haben. Er ist bis heute im jüd. Kultgebrauch erhalten.[16]

Hexagramm und Oktogramm (Achteck) weisen auf den Tod des alten Adam, auf Taufe und Auferstehung hin. Der Weihnachtsstern ist ein 8-zackiger Stern.[16]

Der Kreis ist eine zu sich selbst zurückkehrende Linie. Ohne Anfang und ohne Ende kennzeichnet der Kreis das All, die Unendlichkeit und die Ewigkeit. Verbindungen mit anderen geometrischen Formen bedeutet immer Steigerung zu einem Zeichen mit kosmisch-übergeordnetem Charakter. In diesem Sinne umrahmt er das Haupt Christi, das Lamm Gottes. Ein Kreuz auf oder in dem Kreis ist ein Zeichen der Herrschaft Christi bzw. für dessen Stellvertretung durch einen weltlichen Herrscher.[16]

Die Spirale gilt als Symbol ständig sich erneuerndes Lebens und kosm. Bewegung. Spiralrosetten wurden so gedeutet.[17]

Der Knoten soll Dämonen abwehren (Apotropaion). Er kann flächig, dann meist in Form eines Flechtbandes, aber auch plastisch erscheinen (z.B. als Verknotung einer gebündelten Stütze, als Knotensäule. Der Knoten ist möglicherweise als Abstraktion eines Kampfes von Dämonen (Bestienpfeiler) entstanden.[18] Bonifatius erließ ein Verbot der Darst. des heidn. Felchtbandmusters, weil die heidn. Germanen ihm mag. Bindekraft zuschrieben. Mit dem Kreuz bekam der Knoten eine christolog. Bedeutung: Durch Christus wird der Knoten der Weltgebundenheit gelöst.[19]

H

Herz

In der Ikonographie hat das Herz verschiedene Bedeutungen:

  1. Attribut der hl. Maria Magdalena als Sinnbild ihrer Gottesliebe.[20]
  2. Attribut des Kirchenvaters Augustinus mit einer Wunde oder von 2 Pfeilen durchbohrt.[20]
  3. Attribut des hl. Kajetan von Tiene mit geflügeltem Herz.[20]
  4. Attribut des hl. Ignatius von Loyola mit flammendem Herz, zuweilen mit 3 Kreuzesnägeln.[20]
  5. Attribut der hl. Katharina von Siena mit flammendem Herz oder Herz mit Kreuz.[20]
  6. Attribut der hl. Birgitta von Schweden mit Herz mit Kreuz.[20]
  7. Attribut des hl. Franz Xaver mit Herz mit Lilie.[20]
  8. Attribut der hl. Gertrud von Helfta mit geöffnetem Herz mit dem Jesuskind.[20]
  9. Attribut des hl. Franz von Sales mit Herz mit Dornenkrone und Kreuz.[20]
  10. Attribut des hl. Philipp Neri mit flammendem Herz.[20]
  11. Attribut der hl. Theresia von Avila mit brennendem Herz mit IHS, auch von flammendem Pfeil durchbohrt.[20]

K

Kelch

Nach Jes 51,17 ist der Kelch das Zeichen für den Zorn Gottes. Erst durch die Annahme des "bitteren Kelches des Leidens" durch Jesus und Einsetzung des Letzten Abendmahls wurde er zum Symbol der Gnade und der Vergebung der Sünden.[21]

Als Attribute habe den Kelch die Heiligen: Eligius, Florinus, Meinrad, Norbert und Odilia, Barbara, Benigius Onufrius, Thomas von Aquin, mit Jesuskind Alto und Hugo von Lincoln, mit Rosen Hermann Joseph, mit Schlange oder kleinem Drachen Benedict von Nursia, Eduard, der Evangelist Johannes, Ludwig Bertram, mit Spinne Konrad und Norbert, mit Taube Wigbert.[21]

Keule

Die Keule ist das Attribut der Heiligen: Adalbert von Prag, Dismas, Judas Thaddäus, Meinrad, Nikodemus, Placidus.[22]

Kranz

Der Kranz ist ein zeitweilig getragenes Sieges- und Ehrenzeichen in der Form eines Gewindes aus Laub, Blumen und Früchten. In Form eines metallenen, juwelengeschmückten Kopfreifes wird er als Krone zum Zeichen dauernder Herrschaft.[23]

Als Einfassung des Christusmonogramms, des Namen Jesu, Christus selbst, seine Symbole oder des Kreuzes ist der Kranz von größter Bedeutung. Eine Taube im Kranz versinnbildlicht den Hl. Geist. Bis zum frühen MA war das Motiv der Hand Gottes, die von oben den Kranz über den Gekreuzigten hält, verbreitet. - Der Kranz als Siegeszeichen kennzeichnet auch Märtyrer.[24]

Kreuz

Kreuze gibt es in verschiedenen Kulturen. Das wohl am ältesten Kreuz ist das ägypt. Henkelkreuz, das Lebenszeichen des Anch. Es wurde in dieser Bedeutung von koptischen Christen mit christl. Auslegung als "crux ansata" übernommen.[24]

Das Kreuz hat verschiedene Sonderformen, darunter das "Petruskreuz" (Querbalken unten), am "Gabelkreuz" (Y-Kreuz) wurden oft die Schächer dargestellt, ab dem 14. Jh. wurde es auch zum "Pestkreuz".[25]

L

Labyrinth

Das Labyrinth bezieht sich auf eine griech. Sage: Im von Dädalus erbaute Labyrinth von Knossos war das Monster Minotaurus eingesperrt. Dieses wurde von Theseus getötet. Damit er wieder aus dem Labyrinth fand, half ihm der Faden der Adiadne. - Labyrinthe gibt es in verschiedenen Formen: Kreisform (Chartres), quadratisch, oval oder achteckig (Reims). Das wohl älteste Labyrinth in einer christl. Kirche ist die 324 errichtete Reparatus-Basilika in Orléansville (Algerien). Es enthält ein Buchstabenrätsel, das aufgelöst "Sancta Ecclesia" ergibt.[26]

Löwe

Als "König der Tiere" ist der Löwe Symbol herrscherl. Macht und Stärke. Im AT bezieht die Erwähnung oft auf Gott. In Gen 49,9 schaut Jakob Juda, den Stammvater Jesu, als Löwe. Offb 5,5 bezieht sich darauf: "Gesiegt hat der Löwe vom Stamme Juda."[27]

M

Maiestas Domini

"Maiestas Domini" (thronender Herrscher), der thronende Christus, ist oft von den Symbolen der Evangelisten umgeben. Biblische Bezüge hierzu sind: Jes 6; Ez 1,4ff.; Jes 66,1.[28]

Mandorla

Die Mandorla besitzt die Form einer Mandel (namengebend). In ihr ist der thronende Christus (Miestas Domini) oder Maria abgebildet.[29]

Marienleben

Im MA beliebte Szenen aus dem Leben Mariens.[30]

Monatsbilder

Die allegor. Darst. der 12 Monate gab es bereits in der Antike: [31]

  1. Januar: Mann am Feuer, höfisches Fest
  2. Februar: Mann am Feuer, Schneiden der Bäume, Landschaft in Schnee
  3. März: Hornbläser, Schneiden der Reben, Pflügen des Ackers
  4. April: Blumenträger, blumenpflückendes Mädchen
  5. Mai: Reiter, Falkner, ausreitende Gesellschaft
  6. Juni: Obsternte, Heuernte
  7. Juli: Kornernte
  8. August: Weinlese, Garbenträger, Falkenjagd
  9. September: Kelter, Weinlese
  10. Oktober: Schweinemast, Sämann
  11. November: Schlachten, Schweinemast
  12. Dezember: Holzträger, Schlachten, Wildschweinjagd

Mondsichelmadona

Sie bezieht sich auf die apokalyptische Frau (Offb 12,1). In der [[Gotik}} nahm sie immer mehr madonnenhafte Züge an. Ab dem 16. Jh. kam zum Mond noch die Schlange hinzu.[32]

Monster

Monster, Ungeheuer und Mischwesen wurden für die Darstellung von Dämonen benutzt. Ihre Variationen sind vielfältig. Nur die Phantasie des Künstlers setzte hier Grenzen.[33]

N

14 Nothelfer

Die 14 Nothelfer sollen vor ihrem Märtyrertod Gott darum gebeten haben, dem Hilfe zu gewähren ,der ihn unter Anrufung seines Namens darum bittet. Sie sind in der Darstellung und in Schrift seit dem 14. Jh. belegt:[34]

Name Attribut Info
Achatius Dornenzweig Marter der 10.000
Aegidius Abt mit Hindin (St. Gilles)
Barbara Kelch und Hostie
Blasius mit einer Kerze besitzt eigenen Kult (Blasiussegen)
Christophoros mit dem Jesuskind auf den Schultern
Cyriakus mit dem Teufel und der geheilten Tochter des Diokletian
Dionysius mit seinem Kopf in seinen Händen
Erasmus mit einer Winde
Eustachius mit Hirschgeweih mit Kreuz
Georg als Ritter gegen einen Drachen kämpfend
Katharina von Alexandrien mit Schwert oder Rad, zu Füßen eine Königsfigur
Margareta mit Drachen
Pantaleon mit Salbfläschchen und Uringlas[Anm. 1]
Veit mit Kessel

Je nach örtlichen Patrozinien ist manchmal einer der Heiligen durch Dortothea, Leonhard, Mangold, Oswald oder andere Heilige. - Früheste Darstellungen der 14 Nothelfer mit einer Madonna sind in Regensburg erhalten, in den Wandmalereien der Dominikanerkirche (1331) und den Glasmalereiene im Dom (1365).[34]

P

Pelikan

Der Physiologus beschreibt die Fähigkeit des Pelikans, durch Öffnen seiner rechten Brust seine toten Jungen zum Leben zu erwecken. Damit gilt der Pelikan als Symbol der Liebe Gottes zu uns Menschen und die mit Jesus Christus begonnenen Auferstehung von den Toten als Symbol der Auferstehung. Der Pelikan findet sich schon in der altchristl. Kunst. Im MA erscheint er im Zusammenhang der Darstellung der Kreuzigung Jesu (Tympanon des Vorhallenportals am Münster zu Freiburg, um 1300.[35]

Pfau

Der Pfau ist biblisch nicht belegt, bei den Kirchenvätern kaum. Die legendäre Unverweslichkeit seines Fleisches wird von Augustinus akzeptiert und ist Grundlage für die Symbolik der Unsterblichkeit. Die Häufigkeit der Darstellung von Pfauen in der frühchristl. Kunst leitet sich vor allem von der antiken Gewohnheit ab. Im MA wird seine Darstellung zum Paradiesvogel, der aus dem Lebensbrunnen trinkt, so wie die Seligen im Paradies. Manchmal haben Engel an ihren Flügeln Pfauenfedern, denn das Rad des Pfaus galt im Altertum als Abbild des Himmels.[36]

Phönix

Der myth. Vogel baut vor seinem Tode ein hölzernes Nest auf einer Palme, das von der Sonne entzündet wird und mit ihm zur Asche verbrennt. Er steigt als neuer Vogel aus der Asche. Er ist ein Symbol für Christus. Am Westportal der Lorenzkirche in Nürnberg ist er als Christussymbol mit Adler Löwe und Pelikan.[37]

Physiologus

Der Physiologus ist einen naturgeschichtlich-religiöse Schrift auf dem 2. bis 4. Jh., waharscheinlich in Alexandrien entstanden. Er fußt auf verschiedenen vorchristl. Traditionen des Orient, Ägyptens und Hellas. Er verzeichnet katalogartig rund 50 reale und phatst. Tiere, Pflanzen und Mineralien und belegt sie mit symbol. Bedeutung, die auf Christus, den Teufel, die Kirche oder den Menschen bezogen ist. Er enthält Artikel zu Adler, Affe, Diamant, Drache, Elefant, Einhorn, Esel, Eule, Fige, Frosch, Hirsch, Löwe, Pelikan Phönix, Schlange, Sirene, Taube und Wal. Weitere Geschichten sind:[38]

  • Achat und Perle: Achat zeigt Tauchern den Fundort von Perlen an. Die Perle entstehe, wenn die Muschel an die Meeresoberfläche kommt und sich öffnet, um Himmelstau mit den Strahlen von Sonne, Mond und Sternen einzusaugen. Der Achat ist Johannes der Täufer, der auf Christus hinweist. Die Perle ist Christus, Maria ist die Muschel.
  • Ameise: Sie hat 3 Eigenschaften: a) Eine jede sammelt ihr Korn selbst (kluge Jungfrauen). b) Sie beißt jedes Korn entzwei, damit es nicht keime. So soll man im AT den Buchstaben vom Geist scheiden. c) Sie verschmäht Gerste und sammelt nur Weizen. So soll der Mensch der Häsesie entfliehen und den rechten Glauben pflegen.
  • Ameisenlöwe: Er ist eine Verbindung von Löwe und Ameise und stirbt bald nach der Geburt vor Hunger, weil zugrunde geht, wer zweifachen Herzens ist.
  • Antholops: Er ist ein wildes Tier, der sich mit 2 sägeförmigen Hörnern wehrt. Verfängt er sich jedoch im Gestrüpp, kann ihn der Jäger leicht töten. So hat der Mensch 2 Hörner (AT und NT), mit denen er das Laster fernhalten soll, damit der Jäger (Teufel) im nichts anhaben kann.
  • Peridexion: In diesem Baum (Dreifaltigkeit) wohnen Tauben, die sich von seinen Früchten ernähren. Ihr Feind, der Drache (Teufel), kann ihnen nur etwas anhaben, wenn sie den Baum Verlassen.
  • Biber: Er beißt sich die Hoden ab, um zu entkommen, damit dem Jäger die weitere Verfolgung unnötig erscheint. So soll der Mensch alles Unreine abwerfen, damit der Teufel ihn nicht weiter bedrohe.
  • Charadrius: Ein Vogel, der die Krankheit eines Sterbenden auf sich zieht, wie Christus die Sünden der Menschen.
  • Dorkas: Die Steingeiß liebt die hohen Berge und grast in den Tälern. Wenn Menschen nahen, erkennen sie von weitem, ob es sich um einen Jäger oder friedl. Wanderer handelt. Die Berge sind die Propheten und Apostel, die der Herr liebt. Mit scharfem Blick erkennt er alle Werke der Menschen.
  • Fuchs: Er (Teufel) stellt sich tot, um Vögel (Menschen) anzulocken, die er fressen will.
  • Fulica: Ein verständiger Vogel, der seinen Aufenthalt nicht wechselt. So soll der Mensch der Kirche treu bleiben.
  • Geier: Sein Weibchen gebiert schmerzlos auf einem Stein, der noch einen zweiten in sich birgt. Dies versinnbildlicht die Vereinigung von Gott und Mensch in Jesus Christus.
  • Hyäne: Sie wechselt ständig ihr Geschlecht. Dies bezeichnet Juden, die mal Gott und mal den Götzen dienen.
  • Hydrus: Als Feind des Krokodils lässt er sich von diesem verschlingen, um dann die Eingeweide des Reptils zu zerreißen. So kam Christus auf die Erde und ist in die Hölle gefahren, um Tod und Teufel zu besiegen.
  • Ibis: Er nährt sich von unreinen Fischen am Ufer. Der Mensch muss in die Tiefe des Meeres, in die reine Wahrheit Gottes tauchen.
  • Ichneumon: Als Feind des Drachen macht er sich mit Lehm unkenntlich, um sich von ihm verschlingen zu lassen. So nahm Jesus Menschengestalt an, um Tod und Teufel zu besiegen.
  • Igel: Er nimmt die Beeren und Trauben von den Reben für seine Jungen zum Fraß. Der Mensch sei wachsam vor dem Teufel, der dem geistl. Weinberg der Seele nachstellt.
  • Indischer Stein: Er saugt das Wasser eines Wassersüchtigen auf und gibt es nach 3 Stunden in der Sonne wieder ab. So heilt Christus die Menschen von der Wassersucht der Sünde.
  • Krähe: Sie verbindet sich nach dem Tod ihres Partners nicht wieder. So erhält die Synagogee keinen neuen Gatten, nachdem sie Jesus getötet hat.
  • Lapides igniferi: Es sind männl. und weibl. entzündbare Steine. Kommen sie sich zu nahe, entsteht ein großes Feuer. Dies wird mit der sinnlichen Liebe der Menschen verglichen.
  • Magnet: Er zieht Eisen an und hält es fest, wie Gott die Menschen.
  • Nachtrabe: Er liebt die Finsternis, wie Christus die Heiden.
  • Panther: Er schläft 3 Tage, wenn er gefressen hat, dann erwacht und schreit er, damit ihm die Tiere mit Ausnahme des Drachen folgen. So ist Christus nach 3 Tagen auferstanden. Im folgen Juden und Heiden mit Ausnahme des Teufels.
  • Rebhuhn: Es stiehlt fremde Eier und brütet sie aus. Die Kücken folgen aber folgen den Stimmen der wahren Eltern. So versucht der Teufel die Menschen zu fangen, diese aber folgen dem Ruf Christi.
  • Salamander: Er löscht das Feuer, sobald er hineinkommt. So nimmt der Gerechte keinen Schaden wie die Drei Jünglinge im Feuerofen.
  • Schwalbe: Sie kündet des Winters Ende an und weckt am Morgen den Schläfer. So erwachen die Asketen, wenn sie Leidenschaften und Begierden ausgelöscht haben.
  • Serra: Das Seetier mit großen Flügeln versucht den Schiffen zu folgen, bleibt aber ermüdet zurück. Die Schiffe sind die Heiligen, die ans Ziel kommen, die Tiere aber diejenigen, die wieder zu weltlichem Tun zurückkehren.
  • Sonneneidechse: Sie verliert im Alter ihr Augenlicht und erwirbt es durch die im Osten aufgehende Sonne. So finden die Menschen Hilfe bei Christus, der Sonne der Gerechtigkeit.
  • Strauß: Er liest vom Himmel die Zeit ab, in der er seine Eier legen muss. Im Sand der Wüste vergisst er sie, und die Sonne brütet sie aus. So soll der Mensch zum Himmel blicken, das Irdische vergessen und Christus nachfolgen.
  • Tuteltaube: Sie lebt gerne einsam in der Wüste. So ging Christus mit nur 3 Aposteln auf den Berg zu seiner Verklärung.
  • Viper: Sie tötet ihre Erzeuger, wie die Phrisäer Jesus, Gottes Sohn.
  • Wiedehof: Er pflegt seine Eltern, wie es auch für die Menschen Kindespflicht ist.
  • Wiesel: Es empfängt durch den Mund und gebiert durch das Ohr. Ihm gleichen die Menschen, die das Wort Gottes hören und sogleich wieder vergessen. Sie gleichen auch der Schlange Aspis, die sich das Ohr mit ihrem Schwanzende verstopft.

R

Rad

In vorchristlicher Zeit war das sechsspeichige Rad ein Sonnensymbol. Als vierspeichiges Rad (Kreuz und Kreis vereint) wurde es zum Christusmonogramm. Ein Kreuz über dem Rad oder Kreis bzw. Halbkreis symbolisiert den thronenden Christus. Als Rosette ist das Rad dekeorativ aber auch mit menschlichen Darstellungen.[39]

Das Rad war das Attribut der Glücksgöttin Fortuna (Glücksrad). [39]

Eine Variation des Glücksrades ist das Lebensrad, auf dem die Menschen von Jugend bis in Alter dargestellt sind.[40]

2 oder 4 ineinandergreifende Räder symbolisieren die Übereinstimmung von AT und NT bzw. das Zusammenwirken der 4 Evangelien.[40]

Einige Heilige haben das Rad als Attibut: Euphemia, Georg, Katharina von Alexandria, Willigis von Mainz; ein Rad mit 5 Kerzen Donatianus; das geflügelte Rad der Prophet Ezechiel.[40]

Regenbogen

Der Regenbogen ist eine Naturerscheinung, die nach Gen 9,13 als Zeichen des Bundes Gottes mit den Menschen nach der Sintflut von Gott an den Himmel gesetzt wurde. Der Regenbogen wird auch als Verbindung zwischen Himmel und Erde verstanden. Nach Offb 4,3 und Offb 10,1 thront Christus als Weltenrichter auf dem Regenbogen. Die 7 Farben werden als die Gaben des Heiligen Geistes interpretiert. - In der außerbiblischen Natursymbolik wurde der Regenbogen als Waffe des Jägers gesehen. Daher nennt Ambrosius den Regenbogen als "Bogen ohne Geschoss".[41]

S

Sanduhr

Die Sanduhr wird als Attribut der Tugend Temperantia (Tugenden und Laster) verstanden. Als Messinstrument der Zeit ist die Sanduhr ein Hinweis auf die Vergänglichkeit des Lebens. Sie kann deshalb auch Attribut des Todes.[42]

Schiff

Nach Mt 8,23 und 14,32 ist das Schiff seit frühchristl. Zeit ein Hinweis auf die Kirche. Das Kreuz ist der Mast, die Ruderer sind die Apostel bzw. die Heiligen. Es gibt daneben auch Darstellungen, in denen der Leuchtturm Christus darstellt.[43]

Als Attribut haben diese Heiligen ein Schiff: Anselm vom Canterbury, Petrus, Adelheit, Cordula, Nikolaus von Myra, Ursula, Veit.

Schlange

Wegen ihrer Rolle beim Sündenfall (Gen 3) überwiegt die negative Bedeutung der Schlange als Versucher und Teufel in der Bibel, einzige Ausnahmen Numm 21,9 (Mose machte also eine Schlange aus Kupfer und hängte sie an einer Stange auf. Wenn nun jemand von einer Schlange gebissen wurde und zu der Kupferschlange aufblickte, blieb er am Leben), Mt 10,16 (daher klug wie die Schlangen und arglos wie die Tauben!) und Joh 3,14 (Und wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden). Der Drache und die Hydra (mehrköpfige Schlange) stellen eine Steigerung der Dämonenkraft dar.[44]

Im Physiologus ist die Schlange mehrdeutig: a) Ihre Häutung soll dem Menschen ein Vorbild sein, das Kleid der Sünde abzulegen. b) Wenn die Schlange an einer Quelle trinkt, legt sie zuvor ihr Gift ab. So soll der Mensch die Sünde ablegen, bevor er in die Kirche eintritt. c) Die Schlange fürchtet einen nackten Menschen, fällt aber einen bekleideten an. So konnte der Teufel dem unschuldigen Adam nichts anhaben, wohl aber dem Menschen im Kleid seiner Sünde. d) Wenn die Schlage getötet werden soll, gibt sie den ganzen Körper hin, um ihren Kopf zu schützen. So soll der Mensch in der Anfechtung nur seinen Glauben an Christus bewahren.[44]

Der Hirsch erscheint zuweilen als Bezwinger der Schlange.[44]

Die Schlange ist Attribut der Personifikation der Erde und der Klugheit, aber auch der Laster, der Häresie. Als Attribut haben eine Schlange diese Heiligen: Amandus, Christina, Notburga von Hochhausen; eine Schlange zu Füßen Patricius; 4 Schlangen Barlaam; mehrere Schlangen in einer Schale Ludwig Bertran, Philippus; eine geflügelte Schlange Sylvester; eine Schlange mit Kelch Benedikt von Nursia, Eduard und Evangelist Johannes.[44]

Schlüssel

Den Schlüssel als Attibut haben: Lucia (S. mit Augen), Elisabeth von Thüringen (S. mit Broten, Fischen, Früchten oder gebratenem Huhn), Agathe (S. mit Brüsten), Philippus (S. mit Drache oder Schlange), Martha (S. mit gebratenem Huhn).[45]

Schwein

Das Schwein ist die Personifikation der Erde, des Judentums, bei Lastern die Unkeuschheit und Unmäßigkeit. Als Attribute haben das Schwein Antonius der Große und Wendelin.[45]

Schwert

Nach Offb 1,16 und 2,16 ist das Schwert Zeichen göttl. Zorns, das scharf und zweischneidig dem Mund des Weltenrichters entfährt. Auf Darst. des Jüngsten Gerichts ist zuweilen das Schwert alleine. Aus Lk 2,35 wurden die 7 Schmerzen Mariens, die mit 7 Schwerter, die ihr Herz treffen, dargestellt werden. Als Tudend steht das Schwert für Gerechtigkeit, Mäßigkeit und Enthaltsamkeit.[46]

Als Attribut haben das Schert Apostel Paulus, Agnes, Bonifatius (S. in einem Buch steckend), Georg, Gereon, Jakobus d.Ä., Johannes und Paulus, Justina (S. in der Brust), Katarina von Alexandrien, Kilian, Lambert, Lucia (S. im Hals), Evangelist Matthäus (S. im Rücken), Theodor von Sitten, Valentin und Apostel Thomas.[46]

Seele

Die Seele wird in Todesszenen überwiegend als verkleidet oder nackte Menschengestalt oder als Kind, von Engeln getragen oder selbst mit Flügel dargest. Bei Darst. der Kreuzigung Jesu wird die Seele des guten Schächers von einem Engel, die des schlechten Schächers von einem Teufel aus dem Mund geholt. Daneben gibt es andere Darst.: a) als Kind mit einem Hemd bekleidet (in Abrahams Schoß), b) als weibl. Figur mit langem Gewand mit Flügeln, c) als Vogel. Die Seele wird von Erzengel Michael beim Jüngsten Gericht gewogen.[47]

Seraphim

(Sing.: Seraph) ist wie der Chrerub ein visionäres Wesen (Engel), das am Thron Gottes steht. In Jes 6,1-8 werden sie mit 6 Flügel beschrieben; mit 2 bedecken sie ihr Antlitz, mit 2 ihre Füße, mit 2 fliegen sie."[47]

Sibyllen

Sibyllen sind prohet. Frauen des Altertums. Augustinus nennt 12 Sibyllen, parallel zu den 12 Propheten des AT. Ab dem 12. Jh. gibt es Darstellungen der Sibyllen. Ihre Orakel (auf Spruchbändern) beziehen sich auf die Geburt Jesu, auf seine Passion, seine Auferstehung und das Jüngste Gericht.[48]

Sirene

Fabelwesen mit Vogelleib, Krallen und Frauenkopf. Nach der Odyssee locken sie Seefahrer durch ihren liebl. Gesang in deren Tod. Den Kirchenvätern galten sie als Sinnbilder der Wollust. Daher auch mit nacktem weibl. Oberkörper.[49]

Sonne und Mond

In der Antike gehörten sie zu den Planeten, die auch als Götter verehrt wurden. Kirchenväter deuteten die Sonne als Christus, der Mond als Kirche bzw. Maria.[49]

Spiegel

Nach Jes 3,23 ist der Spiegel ein Zeichen weibl. Eitelkeit. Nach den Apokryphen (Weish. Sal. 7,26) ist der "S. der göttl. Majestät" zu den Tugenden zu zählen. Maria wird in der Laurentan. Litanei als "S. der Gerechtigkeit" gepriesen. Die Schöpfung ist ein Spiegel göttl. Schöpferwillens. Diese Anschauung ist Grundlage für die gesamtte ma. Natursymbolik: Pflanzen-, Tier- und Steinsymbolik (Edelsteine).[50]

Steine

Steine gehören wie Pflanzen und Tiere zum "Spiegel der Natur", d.h. zu den Naturerscheinungen, die Heilstatsachen abbilden. Daher besitzen auch einige Steine mit Symbolcharakter. Die Brusttasche des Rechtsentscheids hatte 12 Edelsteine in 3 Reihen: Rubin, Topas, Smaragd, Karfunkel, Saphir, Jaspis, Achat, Hyazinth, Amethyst, Chrysolith, Karneol und Onyx. Auf ihnen standen die 12 Namen der 12 Stämme Israels (Ex 28,15-21). Josua errichtete einen Altar aus 12 Steinen (Jos 4,8), ebenso auch Elia (1.Kön 18,31). Ein Stein ist Symbol für Gott bzw. Christus, den Stein, den die Bauleute verwarfen (Mt 21,42; Mkk 12,10; Lk 20,17). Die Spalten der Steine bedeuten die Wundmale Jesu.[51]

Durch die Interpretation der Kirchenväter ging die Steinsymbolk in die kirchliche Baukunst ein: Christus als Grund-, Eck- und Schlussstein der Kirche. Die Gläubigen sind die lebendigen Steine der Kirche. Bei der Auferstehung Jesu wurde der Stein vom Grab weggewälzt (Mk 16,4; Lk 24,2).[52]

Die Edelsteine bilden unter den Steinen eine eigene Gruppe. Die biblische Darstellung stand mit den 12 Stämmen Israels in Verbindung, aber auch auf Betlehem oder das himmlische Jerusalem. Hrabanus Maurus (780-856) verfasste nach Offb 21,19-20 den Edelsteinen einen eigenen Katalog: [34]

Ex 28,15-21 Ex 39,8-14 Offb 21,19f Hrabanus Maurus Zuschreibung
Rubin Rubin
Topas Topas Topas (9) glühendes Gebet des Predigers; kontemplatives Leben
Smaragd Smaragd Smaragd (4) Glaubensstärke im Unglück; göttl. Gnade
Karfunkel Karfunkel
Saphir Saphir Saphir (2) Wandel im Himmel
Jaspis Jaspis Jaspis (1) Kraft des Glaubens
Achat Achat
Hyazinth Hyazinth Hyazinth (11)
Amethyst Amethyst Amethyst (12) Gedanken an den Himmel, mit Demut
Chrysolith Chrysolith Chrysolith (7)
Karneol Karneol
Onyx Onyx
Chalzedon (3)
Sardonyx (5)
Sardion (6)
Beryll (8)
Chrysopras (10) Tat und Lohn der Märtyrer

Stern

Der Stern ist als Königssymbol ein Hinweis auf den Messias (Num 24,17). Der Stern, dem die Sterndeuter gefolgt sind (Mt 2,1-12), hat meist 8 Zacken, ein Zeichen für Christus. - Als Attribut kennzeichnet Nikolaus von Tolentino und Thomas von Aquin (ein Stern auf der Brust), Dominikus (ein Stern auf der Stirn), Suitbert (ein Stern in der Hand), Johannes von Capistrano (ein Stern über dem Kopf) Johann von Nepomuk (5 Sterne), Bruno und Hugo von Grenoble (7 Sterne).[53]

Stier

Der Stier gehört seit dem Altertum zu den heiligen Tieren. Er ist Symbol für Fruchtbarkeit und Stärke, aber auch von unbändiger Wut und Gewalt. Im AT galt der Stier als vornehmstes Opfertier, das dem Menschenopfer gleich kam. Ezechiel schaut Gottes Kraft (Ez 1,5-10) in den vier Wesen, die zu Symbolen der 4 Evangelisten wurden. Die 12 Stiere des ehernen Meeres werden als Hinweis auf die 12 Apostel gedeutet, die das Evangelium in alle Welt verkünden. Der Stier wurde zum Symbol für Lukas. In Hinblick auf Jesus bedeutet der Stier den Opfertod. - Attribut ist der Stier bei Isidor, Sylvester, Synesius, Theopompus und Wendelin.[53]

T

Taube

In vorchristl. Zeit galt die Taube als Symboltier für Einfalt, Liebe und Unschuld, im Judentum als Opfertier für Wiedergutmachung von Sündenschuld (Sühneopfer). Noach sandte eine Taube aus, um Land suchen zu lassen (Gen 8). Beim 2. Versuch kam sie mit einem Ölzweig im Schnabel zurück. Sie ist daher auch das Zeichen des Friedens. Bei der Taufe Jesu kam der Heilige Geist in Gestalt einer Taube herab (Mt 3,16; Mk 1,10; Lk 3,22; Joh 1,32), wodurch im Christentum die Taube zum Symbol für den Heiligen Geist wurde. 7 Tauben symbolisieren nach Jes 11,2 die 7 Gaben des Hl. Geistes: Weisheit, Einsicht, Rat, Stärke, Erkenntnis und Gottesfurcht. 12 Tauben bedeuten die 12 Apostel. - Attribut ist die Taube bei Bernhard von Siena, Elisa, Eulalia, Findanus, Gregor d.G., Gregor von Nazianz, Hieronymus, Kunibert, Regina, Remigius, Reparata, Aldegundis, Serverus, Scholastika, Thomas von Aquin und anderen Kirchenlehrern. Joachim hat 2 Tauben als Attribut.[54]

Tierkreis

Der Tierkreis ist ein nach 12 Tieren benannter Jahreskreislauf, ursprünglich bezogen auf Sternbilder. Seit der Antike gehört zu jedem Monat ein Tierkreiszeichen: Januar = Wassermann, Februar = Fisch, März = Widder, April = Stier, Mai = Zwilling, Juni = Krebs, Juli = Löwe, August = Jungfrau, September = Waage, Oktober = Skorpion; November = Schütze, Dezember = Steinbock. Das Christentum übernahm den Tierkreis.[55]

Tiersymbolik

Aussagen der Bibel und der Kirchenväter sowie des Physiologus führten dazu, dass verschiedene Tiere zum Symbol wurden. Zwar soll ab dem 13. Jh. "die Freude an der Abbildung der realen Umwelt ... in Rechnung gestellt werden", aber deswegen bleibt der Symbolcharakter dennoch erhalten. Neben der Darstellungslust ging es den Menschen des MA auch um Verkündigung.[56] Mitunter finden sich Darstellungen mit Inhalten aus Tierfabeln, die moralisierend oder gar satirisch gemeint sein dürften. Hierzu gehören die reinen Fabeldarstellungen (ein Fuchs in Mönchskutte predigt den Hühnern (St. Ursin in Bourges).[57]

Christussymbole sind: Adler, Widder, Charadrius, Delphin, Einhorn, Fisch, Greif, Heuschrecke, Hirsch, Hydrus, Lamm, Löwe, Pelikan, Phönix, Schlange, Lamm.[56]

Teufels- und Dämonensymbole sind: Affen, Aspis, Basilisk, Amsel, Bär, Ziegenbock, Chimäre, Chamäleon, Drache, Eber, Esel Fledermaus, Frosch, Fuchs, Greif, Hund, Igel, Katze, Kentaur, Krokodil, Kröte, Leopard, Löwe, Maus, Monstren, Rabe, Schildkröte, Schlange, Sirene, Sphinx, Skorpion, Spinne, Wal, Wolf, Ziege.[57]

Allgemein stehen Tiere als Tugendsymbole: Adler (Gerechtigkeit), Biber (Keuschheit), Biene (Beredsamkeit, Fleiß, Jungfräulichkeit), Elefant (Keuschheit), Einhorn (Jungfräulichkeit), Hahn (Wachsamkeit), Henne (Beharrlichkeit), Hermelin (Reinheit), Hirsch (Enthaltsamkeit), Hund (Treue), Kamel (Barmherzigkeit, Gehorsam, Mäßigkeit), Kranich (Wachsamkeit), Löwe (Beharrlichkeit), Mäßigkeit, Stärke, Tapferkeit), Pelikan (Opferbereitschaft, Liebe), Phönix (Hoffnung, Keuschheit), Salamander (Keuschheit), Schlange (Klugheit), Schwalbe (Hoffnung), Schwan (Reinlichkeit), Stier (Geduld, Standhaftigkeit), Strauß (Gerechtigkeit), Taube (Demut, Eintracht, Hoffnung, Keuschheit).[58]

Allgemein stehen Tiere als Lastersymbol: Adler (Stolz, Unmäßigkeit), Affe (Geiz, Unbeständigkeit), Amsel (Versuchung), Bär (Unkeuschheit, Zorn), Ziegenbock (Unkeuschheit), Eichhörnchen (Geiz), Falke (weltliches Leben, Gefräßigkeit), Elster (Eitelkeit, Verschwendung), Eule (Unglauben), Fliege (Sünde), Frosch (Geiz, Häresie, Hochmut, Wollust), Fuchs (Ungerechtigkeit), Hahn (Unkeuschheit), Hase (Lust), Hund (Neid, Zorn), Hyäne (Geiz, Unbeständigkeit der Juden), Igel (Geiz), Ibis (Verachtung für die Lehre Christi), Katzen (Faulheit), Maulwurf (Geiz), Panther (Begierde, Lüsternheit), Pfau (Hochmut, Stolz), Pferd (Unkeuschheit, Hochmut, Stolz, Ketzerei, Rabe (Geiz, Unmäßigkeit), Rebhuhn (Betrug), Schnecke (Faulheit), Schwein (Unkeuschheit, Unmäßigkeit), Skorpion (Verrat), Sperling (Wollust), Spinne (Geiz), Spinnennetz (menschliche Schwachheit), Strauß (Unbeständigkeit), Wolf (Häresie, Unmäßigkeit).[57]

Tod

Nach jüd.-chr. Überlieferung kam der Tod durch die Sünde von Adam und Eva im Paradies in die Welt (Gen 3). Personifiziert ist der Tod erst im 14. Jh. (große Pest) durch das Skelett. Zuvor ist der Tod kaum dargestellt. Es gibt oft die Darstellung vom legendenhaften Grab Adams unter dem Kreuz Jesu. Dabei könnte es um eine Anspielung auf Röm 5,15 (sind durch die Übertretung des einen die vielen dem Tod anheimgefallen, so ist erst recht die Gnade Gottes und die Gabe, die durch die Gnadentat des einen Menschen Jesus Christus bewirkt worden ist, den vielen reichlich zuteilgeworden) und 1.Kor 15,21f (Da nämlich durch einen Menschen der Tod gekommen ist, kommt durch einen Menschen auch die Auferstehung der Toten. Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden) handeln.[59]

Tod der Maria

Der Tod der Maria ist seit dem 9. Jh. in der Ostkirche dargestellt. Der Legende nach soll Maria zu ihrem Tod alle Apostel zu sich gerufen haben. Mitunter ist hinter Maria Christus dargestellt, der ihre Seele (als kleines Kind dargestellt) in Empfang nimmt, um sie ins Paradies zu tragen. Die Darstellung vom Tod Mariens wurde von der Westkiche übernommen. Große Beliebtheit gewann diese Darstellung im 14./15. Jh.[60]

Totenschädel

Der Totenschädel ist generelles Attribut der Einsiedler: Albertus Magnus, Aloysius, Bruno, Elisabeth von Reute, Franz von Borja, Gebhard, Gregor d.G., Hieronymus, Kajetan von Tiene, Karl Borromäus, Margarete von Cortonoa, Maria Magdalena.[61]

Tugenden und Laster

Platon entwickelte die Auffassung von den Grundtugenden Mäßigkeit, Klugheit und Starkmut als den Früchten der Gerechtigkeit. Dies wurde als verbindlicher Kanon in die christl. Ethik übernommen. Paulus schrieb in 1.Kor 13 von den göttl. Tugenden Glaube (Kreuz), Hoffnung (Anker) und Liebe (Herz). Gregor d.G. fasste beide Ansätze zu den 7 Gaben des Hl. Geistes zusammen. Sie sind in der ma. Ikonographie immer wieder anzutreffen.[62]

Neben den figürlichen Darstellungen von Tugend und Laster gibt es auch den Tugendbaum und den Lasterbaum, sowie die Tudendleiter.[63]

Die Tugenden mit ihren Attribute bzw. Zeichen sind:[64]

  • Bonitas (Güte): schöne Frau mit Rautenkranz auf dem Kopf, im Arm einen Pelikan mit seinen Jungen. Besiegtes Laster: Invidia (Neid, Hass).
  • Caritas (tätige Nächstenliebe): gekrönte Frau, bisweilen mit Flügel; später mit Kelch und Lanze; ein Bettler, der einen Mantel erhält; mit Füllhorn Kinder beschenkend; Schale mit Brot; Löwin mit Jungen; Pelikan; Lamm; Herz. Besiegtes Laster: Invidia (Neid).
  • Castitas (Keuschheut): Frau mit Palme oder einem Phönix; die Taube als Fahnenzeichen; unter den Füßen ein Schwein; zuweilen auf einem Einhorn reitend. Besiegtes Laster: Libido (Begierde)
  • Fides (Glaube): gekrönte Frau, zu Füßen ein Idol, die Synagoge, ein Häretiker oder ein Heide; mit Kelch mit oder ohne Hostie; zuweilen das Blut des Lammes bzw. des Gekreuzigten auffangend; das Kreuz oder andere Zeichen der chr. Lehre (z.B. Buch, Schriftrolle, Gesetzestafeln, eine brennende Kerze). Besiegtes Laster: Infidelitas (Unglaube), Idolotria (Götzendienst).
  • Fortitudo (Starkmut, Tapferkeit): meist gerüstet mit Waffen und Schild, oder mit Löwenfell bekleidet; als Wappentier ein Löwe; als Attribut eine Säule. Besiegtes Laster: Timor (Furcht)
  • Humilitas (Demut): ungekrönte Frau mit Lamm, Kleid aus Sackleinen, eine Brottasche, eine Krone oder eine Schlange unter dem Fuß. Besiegtes Laster: Superbia (Hochmut, Stolz)
  • Justizia (Gerechtigkeit): gekrönte Figur, meist mit Schwert und Waage; die Augenbinde ab 1500; Winkelmaß; Gesetzbuch; Weltkugel; Adler; Kranich mit Stein in der Kralle; Vogel Strauß. Besiegtes Laster: Iniustitia (Ungerechtigkeit)
  • Mansuetudo (Sanftmut): Frau, meist mit Lamm. Besiegtes Laster: Insolentia (Überheblichkeit)
  • Misericordia (Barmherzigkeit): Frau, die Werke der Barmherzigkeit ausübend; mit Caritas oder an deren Stelle auftreten. Besiegtes Laster: Intolerantia (Undultsamkeit)
  • Oboedientia (Gehorsam): meist durch ein Kamel gekennzeichnet.
  • Patientia (Geduld): Frau mit Rind, das sich ein Joch auflegen lässt; mit Lamm oder Papagei. Besiegtes Laster: Ira (Zorn, Verbitterung).
  • Paupertas (Armut): Von ma. Mönchen zum Ideal erhoben (Mt 5,3. 19,21). Seit der Industrialisierung gilt Armut als selbstverschuldetes Unglück und nicht mehr als Tugend.
  • Perseveranntia (Beharrlichkeit): mit Krone; selten mit Hirsch, Phönix oder Henne; bisweilen mit Stier- oder Löwenkopf. Besiegtes Laster: Inconstantia (Unbeständigkeit).
  • Prudentia (Klugheit), auch Sapientia (Weisheit): verschleiertes Mädchen oder Unterricht erteilende Frau; auch mit 2 oder 3 Gesichtern; mit Schlange oder Spiegel (Selbsterkenntnis); mit ein oder 3 Bücher (Hinweis auf Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft); Sieb, ein Sack mit Geldstücken unter dem Fuß; ein Sarg und ein Schild mit Leidenswerkzeugen. Besiegtes Laster: Inspidientia (Unverstand).
  • Spes (Hoffnung): Gestalt mit aufwärts gerichtetem Blick und erhobenen Händen; über ihr eine Krone oder die Hand Gottes. Mit Biene, Phönix, Taube, Vogel im Käfig, Blügenzweig, Füllhorn, fernes Schiff, Sichel, Spaten und Pilgerstab; erst später Anker. Besiegtes Laster: Desperatio (Verzweiflung).
  • Temperantia (Mäßigkeit), auch Sobrietas (Enthaltsamkeit): mit ein Messgerät oder Lineal; mit Sanduhr; Kanne und Pokal zum Mischen von Wein und Wasser; mit umwickeltem Schwert; Augenglas; Sporten; Windmühle. Besiegtes Laster: Luxuria (Unkeuschheit)

Die Laster mit ihren Attributen bzw. Zeichen.[65]

  • Acedia (Trägheit): schlafende Gestalt mit Spinnrocken im Arm. Attribut die Eule; der Esel als Reittier.
  • Avaritia (Geiz): Gestalt mit Geldtruhe bzw. Geldbeutel. Als Attribut eine Dohle, als Reittier eine Kröte, Dachs, Maulwurf, Affe.
  • Desperatio (Verzweiflung): als Selbstmörder, meist erstechend, selten erhängend.
  • Discordia (Zwietracht): zwei Menschen, meist Mann und Frau, miteinander streitend.
  • Gula (Unäßigkeit) und Intolerantia ( Undultsamkeit): sich erstechende Frau oder Trunkenbold. Attribute der Raabe, Adler oder gebratener Hahn. Als Reittier ein Schwein, Wolf oder Fuchs.
  • Idolatria (Götzendienst) oder Infidelitas (Unglaube): eine Person ein Götzenbild anbetend oder tragend; Frau mit verbundenen Augen und fliehenden Augen.
  • Ignavia (Feigheit, Schwäche): ein bewaffneter Mann flieht vor einem Hasen oder wirft seine Waffen bei der Flucht weg.
  • Inconstantia (Unbeständigkeit): aus dem Kloster fliehender Mönch; schwankende Frau auf einer rollenden Kugel. Attribute sind Strauß, Affe und Krebs. Als Reittier ein Esel.
  • Iniustitia (Ungerechtigkeit): bestechlicher Richter; eine Mordszene darstellend.
  • Ira (Zorn): eine sich selbst oder andere tötende Person; eine Frau ihr Kleid zerreißend; einem Diener einen Fußtritt gebend. Als Attibut Hund, Eule, Igel oder Hahn. Als Reittier Eber, Leopard oder Bär.
  • Insipientia (Unverstand) und Stultitia (Torheit: als Narr
  • Invidia (Neid): meist Frau mit Fledermausohren und -flügeln, mit Krallen an den Fingern, aus dem Mund eine Schlange kriechend, in der Hand ein Beutel. Als Attribut Habicht, Skorpion. Als Reittier Hund, Drache.
  • Luxuria (Unkeuschheit): ein sich umarmendes Paar; als nackte Frau mit Spiegel und Zepter, an Brüsten und Schoß Schlangen bzw. Kröten. Als Attribut eine Sirene mit Fischschwanz in den Händen. Als Reittier Bock, Schwein, Bär, selten Perd.
  • Superbis (Hochmut, Stolz): gilt als "aller Laster Anfang", als solches als Wurzel des Lasterbaumes dargestellt. von einem Turm oder Pferd stürzenden Mann. Als Attribut Pokal, Zepter. Als Reittier Löwe, Pferd mit Löwenfell als Sattel.
  • Vanitas (Eitelkeit): als nackte Frau mit Spiegel und Schmuck. Als Attribut Hund.

Tür

Nach Joh 10,7-9 Selbstbezeichnung Jesu.[66]

Turm

In vorchr. Zeit als Band zwischen Himmel und Erde. Im AT als Gottessymbol (Spr 18,10; Ps 61,4) und als "feste Burg" (Spr 10,15). Der Leuchtturm (Christus) symbolisiert den Hafen, dem das Schiff "Kirche" zusteuert. Meist ist der Turm als Turm zu Babel (Gen 11,1-9) als Ausdruck des Hochmuts und der Anmaßung gegenüber Gott zu verstehen. Als Attribut hat ihn Barbara.[67]

V

Veronika

Veronika ist keine historische Person. Ihr Name entstand nach einer ma. Legende. Sie soll die Frau gewesen sein, die vom Blutfluss geheilt wurde (Mt 9,20; Mk 5,25; Lk 8,43). Auf ihre Bitte hin soll sie das Antlitz Jesu (lat. vera icon = die wahre Ikone) erhalten haben. Um 1400 wurde diese Legende mit dem Kreuzweg Jesu in Verbindung gebracht. Dabei soll Veronika Jesus das Schweißtuch gereicht haben und dafür sein Antlitz auf dem Tuch erhalten haben.[68]

W

vier Weltreiche des Altertums

Nach Dan 7 gibt es 4 Monster. Diese wurde im MA den 4 Weltreichen des Altertums zugeschrieben: Das babyl. Weltreich mit Nebukadnezar als geflügelter Löwe, das pers. Weltreich mit Darius als Bär, das griech. Weltreich mit Alexander d.G. als vierköpfiger Panther, das röm. Weltreich mit Augustinus als 10-fach gehörnter Löwe.[69]

vier Weltrichtungenn

Auch als die 4 Windrichtungen bekannt, bezeichnen das Irdische.[69]

Waage

Die Waage ist schon in der röm. Antike das Symbol für Ausgleich, das Attribut für Gerechtigkeit. Die Waage ist das Zeichen der Prüfung, der Wägung der Seele nach dem Tod. Im Zusammenhang mit dem Jüngsten Gericht erscheint die Waage erst nach dem Jahr 1000.[70]

Wal

Jona war 3 Tage und 3 Nächte im Bauch eines Fisches (Jona 2,1), der als Wal gedeutet wurde. Auch Jesus war 3 Tage im Grab gelegen.[70]

Weg

Der Weg ist ein Symbol des Lebens, das durch göttl. Prüfungen markiert ist. Im Christentum gilt als Beginn des Heilsweges der Auszug der Israeliten aus Ägypten. Die Vollendung des Weges stellt das Leben Jesu, mit seinem Sterben und seiner Auferstehung und Himmelfahrt dar. In Joh 14,6 hat sich Jesus selbst als Weg bezeichnet.

Weihrauchfass

Mit dem Weihrauch sollen die üblen Gerüche der verschwitzten Pilger übertüncht werden. Es sollen aber auch mit dem Weihrauch die Gebete der Gottesdienstgemeinde zu Gott emporsteigen (Offb 8,4). Ein Weihrauchfass als Attribut haben: Aaron, Zacharias, Johannes der Täufer, der Apostel Johannes sowie Diakone und Engel.[71]

Werke der Barmherzigkeit

Nach Mt 25,34-40 sind die Werke der Barmherzigkeit: Hungernde speisen, Durstige tränken, Obdachlose beherbergen, Nackte bekleiden, Kranke pflegen und Gefangene besuchen. Im 12. Jh. kam die Bestattung der Toten mit hinzu.[72]

Wilde Leute

Wilde Leute sind halbnackt, behaart oder mit einem Fellschurz bekleidet dargestellt. Nach dem Volksglauben leben sie im Wald, besitzen große Kräfte und sind mit Keulen bewaffnet. Sie verkörpern das Böse.[72]

Winde

Wir kennen die 4 Windrichtungen. Herodot beschrieb die 8-strahlige Windrose, Seneca als 12-strahlige. Als solche kam es ins Christentum. Das MA bevorzugt blasende Köpfe zur Darstellung der Winde.[73]

Wolf

Den Wolf haben als Attribut: Antonius d.G., Radegundis, Remaclus, Simpertus, Andreas Corsini, Arnulf von Soissons, Austreberta, Edmund, Poppo von Stablo und Wilhelm von Vercelli.[74]

Wurzel Jesse

Mt 1,1-17 nennt für den Stammbaum Jesu dreimal 14 Generationen: Von Abraham bis David, von David bis zur Babylonischen Gefangenschaft und von der Babylonischen Gefangenschaft bis zu Christus. Jesse gilt als der Vater Davids. Daher wird Jesus auch als der Sohn Davis bezeichnet (Mt 1,1 und andere).[75]

Z

Zahlensymbolik

Zahlen entstanden zusammen mit der Sprache als Mittel der Kommunikation. Schon in der Antike wurde ihnen metaphysische Bedeutung zugeschrieben. Von griech. Philosophen (Pythagors, Platon und deren Schulen) entwickelten diese weiter. Von den Kirchenvätern wurde die Zahlensymbolik übernommen und ausgebaut (Augustinus: Alle Wesen haben Gestalten, weil sie Zahlen haben; nimm ihnen diese, und sie werden nichts sein.)[76]

  • Eins: Vollkommenheit, Schöpfung, Gott.
  • Zwei: 2 Geschlechter, Unreinheit, Sonne und Mond, Tag und Nacht, Flut und Ebbe, rechts und links, AT und NT, Synagoge und Kirche, 2 Gesetzestafeln, 2 Naturen Jesu (menschl. und göttl.).
  • Drei: bereits in vorchr. Zeit Zeichen höchster Heiligkeit und Vollendung (Aristoteles: Drei ist soviel wie alles.). Dreifaltigkeit Gottes (Trinität).
    Im AT: "drei Männer"[77], "drei Tage"[78].
    In NT: "drei Tage"[79], "drei Männer"[80], drei Sterndeuter (Mt 2), drei Engel (Offb 8,13)
  • Vier: 4 Elemente (alles Irdische), 4 Windrichtungen, 4 Jahreszeiten. Im AT: 4 Paradiesflüsse (Gen 2,10). Im NT: 4 Evangelisten (Mt, Mk, Lk, Joh).
  • Fünf: Zahl für Hochzeit. Im NT: die 5 klugen und 5 törichten Jungfrauen (Mt 25,1-13), 4 Wunden Jesu (Hände, Füße, Seite).
  • Sechs: in 6 Tagen erschuf Gott die Welt, daher 6-eckige Taufkirchen, Taufbrunnen.
  • Sieben: in der Antike die 7 Planeten, 7 Himmelsphären, 7 Farben des Regenbogens, 7 Töne der Tonleiter, 7 Weltwunder, 7 Werke der Barmherzigkeit, 7 Gaben des Hl. Geistes, 7 Sakramente. 3 (Gott) + 4 (Welt) = Totalität der Schöpfung, daher die "heilige Zahl".
    Im AT: am 7. Tag ruhte Gott (Gen 2,2)), Jakob diente für Rahel 2x7 Jahre (Gen 29), 7 fette und 7 magere Jahre (Gen 41), "sieben Männer" (2.Sam 21,6); siebenarmige Leuchter[81], 7 Tage Totenklage (Gen 50,10), Israeliten aßen 7 Tage lang ungesäuerte Brote (Ex 12), Äussätzige sind 7 Tage auszusondern (Lev 13), das Laubhüttenfest soll 7 Tage dauern (Lev 23), 7x7 Jahre ist ein Sabatjahr (Lev 25,8), unreine Menschen (Frauen nach der Regel, wer Tote angefasst hatte) ist für 7 Tage unrein (Lev 15,24; Num 19,14.16), Naaman tauchte 7 Mal im Jordan unter, um geheilt zu werden (2.Kön 5,14), Joasch wurde mit 7 Jahren König (2.Chr 24,1), die Freunde Jiobs saßen 7 Tage und 7 Nächte schweigend bei ihm (Ijob 2,13), Daniel wurde in eine Grube mit 7 Löwen geworden (Dan 14,32), Gott habe 7 Augen (Sach 4,10), und das Siebengestirn (Ijob 9,9; 38,31; Am 5,8).
    In NT: 7 Diakone (Apg 6,3), 7 Gemeinden (Offb 1,4.11.20), 7 Schalen (Offb 16,1; 17,1; 21,9), 7 Augen, 7 Hörner und 7 Geister Gottes (Offb 5,6), 7 Siegel (Offb 5,5; 6,1), 7 Posaunen (Offb 8,2.6), Tier mit 7 Köpfen (Offb 17,3).
  • Acht: 7 Planetensphären und 8. Sphäre der Fixsterne.
    Im AT: am 8. Tag soll Beschneidung erfolgen[82]
    Im NT: 8 Seligpreisungen (Mt 5,3-12)[Anm. 2], 8 Tage nach seiner Auferstehung erschien Jesus dem Thomas (Joh 20,26). Daher die 8 als Zeichen der Auferstehung, daher viele Taufsteine, Taufkirchen und Mausoleen 8-eckig.
  • Neun: in vorchr. Zeit Zeichen für Vollendung, im Christentum Zeichen für Engel. Der Zahlenwert der griech. Buchstaben des Amen beträgt 99.
  • Zehn: Anzahl der Finger und der Zehen. Die 10 Gebote (Ex 20,1-17), das Tier mit den 10 Köpfen[83].
    10 mulitpliziert ergeben: Vierzig: Zeichen für Versuchung und Prüfung, Fünfzig: Zeichen der Freude, Hundert: Zeichen für Fülle und Reichtum, Tausend: Zeichen der Ewigkeit.
  • Zwölf: Astronomischer Zeitrhythmus: 12 Tierkreiszeichen, 12 Monate, 12 Stunden Tag, 12 Stunden Nacht. 12 Stämme Isreals, Jesus als 12-Jähriger im Tempel (Lk 2,41-52), 12 Apostel, 12 Tore des himml. Jerusalem (Offb 21,21).
    12 multipliziert ergeben: 24 Älteste (Offb 4,4), 72 Jünger Jesu (Lk 10,1), 144 Ellen ist die Mauer des himml. Jerusalems hoch (Offb 21,17), 144.000 die Anzahl der Heiligen (Offb 7,4).

Zeit

Die Zeit wird als Kreis oder Rad dargestellt; auch als bärtiger, fellbekleideter Mann; auch als beflügeltes Wesen, als Chronos, meist alter, bärtiger Mann, in ein Tuch gehüllt, mit Sense und Stundenglas.[84]

Zepter

Zeichen der Herrschaft und Macht. [85]

Weitere Bücher

Eine Legende aus dem 8. Jh. erzählt, dass Lukas, nachdem er Maria und das Kind gemalt habe, mit der Bitte vor die Gottesmutter getreten sei, sein Bild zu weihen.[86] Man fragte nicht nach der Ähnlichkeit, nach der Kunstfertigkeit, nach dem Wert, sondern es ging um eine höhere Bedeutung. Es ging um die Botschaft, die dieses Bild vermitteln sollte.

Obwohl wir heute die Botschaft von der Auferstehung Jesu als einen zentralen Glaubensakt ansehen, wurde in den ersten Jh. die Auferstehung nicht dargestellt. Erst im 10. Jh. kam der Triumphator am Kreuz auf. Der lebende Christus, stehend am Kreuz, hat den Tod überwunden und bedarf keiner Auferstehung. Dies wird in dieser frühen Darstellung eines Auferstehungskreuzes ausgedrückt.[87]

Der Mensch bzw. Engel, das Zeichen für den Evangelisten Matthäus, wurde zum Zeichen der Menschwerdung Jesu Christi, in der Erfüllung der alttestamentlichen Prophezeiungen, als Sohn Gottes. Der Stier, das Zeichen für den Evangelisten Markus, wurde zum Zeichen des Lebens Jesu. Der Löwe, das Zeichen für den Evangelisten Lukas, wurde zum Zeichen der Auferstehung. Der Adler, das Zeichen für den Evangelisten Johannes, wurde zum Zeichen der Himmelfahrt.[88]

Mit die älteste Darstellung einer Auferstehung ist auf einem römischen Sarkophag des 4. Jh.: Unter dem Kreuz wachen zwei römische Soldaten. Über dem Kreuz ist das ChiRo-Zeichen, eingebettet in den Siegeskranz. Jesus hat den Tod besiegt und ist auferstanden.[89]

Anhang

Literatur

Hierfür verwendete Bücher:

  • Hannelore Sachs, Ernst Badstübner, Helga Neumann: Wörterbuch der christlichen Ikonographie. 10. Aufl. Regensburg 2012.


Anmerkungen

  1. Pantaleon war Leibarzt des röm. Kaisers Maximian
  2. der 8-eckige Barbarossaleuchter im Aachener Münster ist mit den 8 Seligpreisungen versehen.

Einzelnachweise

  1. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 21.
  2. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 22.
  3. "Während des Mahls nahm Jesus das Brot und sprach den Lobpreis; dann brach er das Brot, reichte es den Jüngern und sagte: Nehmt und esst; das ist mein Leib. Dann nahm er den Kelch, sprach das Dankgebet, gab ihn den Jüngern und sagte: Trinkt alle daraus; das ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden." (Mt 26,26-28)
  4. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 23.
  5. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 24.
  6. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 27.
  7. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 33.
  8. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 34.
  9. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 36.
  10. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 40.
  11. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 241f.
  12. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 92.
  13. 13,0 13,1 13,2 Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 93.
  14. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 94.
  15. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 149.
  16. 16,0 16,1 16,2 16,3 16,4 16,5 16,6 Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 150.
  17. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 151.
  18. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 219.
  19. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 220.
  20. 20,00 20,01 20,02 20,03 20,04 20,05 20,06 20,07 20,08 20,09 20,10 Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 177.
  21. 21,0 21,1 Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 214.
  22. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 215.
  23. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 221.
  24. 24,0 24,1 Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 222.
  25. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 224.
  26. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 238.
  27. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 248.
  28. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 253.
  29. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 255.
  30. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 260.
  31. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 265.
  32. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 267.
  33. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 266.
  34. 34,0 34,1 34,2 Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 276.
  35. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 285.
  36. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 288.
  37. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 292.
  38. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 293f.
  39. 39,0 39,1 Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 300.
  40. 40,0 40,1 40,2 Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 302.
  41. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 303.
  42. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 310.
  43. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 311.
  44. 44,0 44,1 44,2 44,3 Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 312.
  45. 45,0 45,1 Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 315.
  46. 46,0 46,1 Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 316.
  47. 47,0 47,1 Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 319.
  48. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 320.
  49. 49,0 49,1 Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 325.
  50. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 326.
  51. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 327.
  52. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 328.
  53. 53,0 53,1 Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 329.
  54. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 336.
  55. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 343.
  56. 56,0 56,1 Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 344. Cite error: Invalid <ref> tag; name "sachs344" defined multiple times with different content
  57. 57,0 57,1 57,2 Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 345.
  58. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 344f.
  59. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 346.
  60. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 347.
  61. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 347f
  62. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 350.
  63. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 352.
  64. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 352f.
  65. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 353f.
  66. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 354.
  67. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 355.
  68. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 365.
  69. 69,0 69,1 Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 370.
  70. 70,0 70,1 Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 373.
  71. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 374.
  72. 72,0 72,1 Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 376.
  73. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 377.
  74. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 377f.
  75. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 379.
  76. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 380-382.
  77. Gen 18,2; Jos 18,4; 1.Sam 10,3; Hiob 32,1.5; Hes 14,14.16.18; Dan 3,23.46.91.
  78. Gen 40,18-20; 42,17; Ex 10,22f; 15,22; Num 10,33; 33,8; Jos 2,16.22; 9,16; Ri 14,14; Ri 19,4; 1.Sam 30,12; 2.Sam 24,13; 2.Kön 2,17; 1.Chr 12,40; 21,12; 2.Chr 20,25; Esr 8,15.32; Neh 2,11; Est 4,16; Jona 2,1; 3,3; Jud 12,7; 1.Makk 10,34; 11,18; 2.Makk 13,12
  79. Mt 12,40; 15,32; Mk 8,2; 9,31; Apg 9,9; 25,1; 28,12.17
  80. Mt 12,40; Mt 15,32; Mk 8,2; 9,31; Apg 9,9; 25,1; 28,7.12.17.
  81. Ex 25,37; 37,23; Num 8,2; Sach 4,2; Offb 1,12.20; 2,1.
  82. Gen 21,4; Lk 2,21; 9,28
  83. Dan 7,7.20.24; Offb 17,3.12.16).
  84. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 383f.
  85. Hannelore Sachs: Wörterbuch der christlichen Ikonographie, 384.
  86. Siehe: Wolfgang Braunfels: Die Auferstehung. In Lukas-Bücherei zur christlichen Ikonographie. Bd. III. Düsseldorf 1951, IXf.
  87. Siehe: Wolfgang Braunfels: Die Auferstehung. In Lukas-Bücherei zur christlichen Ikonographie. Bd. III. Düsseldorf 1951, XII.
  88. Siehe: Wolfgang Braunfels: Die Auferstehung. In Lukas-Bücherei zur christlichen Ikonographie. Bd. III. Düsseldorf 1951, XII.
  89. Siehe: Wolfgang Braunfels: Die Auferstehung. In Lukas-Bücherei zur christlichen Ikonographie. Bd. III. Düsseldorf 1951, Bild 1