Étampes

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Land: Frankreich
Region: Île-de-France
Département: Essonne
Koordinaten: 48.4350 N 2.1636 E
Höhe (m ü. NN): 66-156 m
Fläche (in km2): 40,92 km²
Einwohner: 24.000
Postleitzahl: 91150
Wikipedia (DE): Étampes (DE)
Wikipedia: Étampes
Website des Ortes: Ort Étampes
(ohne "Datei:")


Geschichte

Étampes ist eine gall-röm. Siedlung, die sich an der Römerstraße Paris-Orléans um die Kirche St-Martin gebildet hat. Im 11. Jh. wurden durch Rodungen neue Flächen für Wein- und Getreideanbau gewonnen. 1022 ließ König Robert die Stiftskirche ND und die Kirche St-Basilius errichten. Bald darauf erfolgte eine Königspfalz. Im 12. Jh. wurde durch Neugründung die beiden getrennten Ortsteile zu einem Ort verbunden. Dies markierte den Aufschwung der Stadt.

Im 13.-15. Jh. wechselte Étampes häufig den Besitzer. Die Baronie Étampes wurde 1327 zur Grafschaft erhoben. Ludwig II. von Étampes (1336-1400) erhielt vom König die Jurisdiktion über alle Juden im Reich. Im 15. Jh. wurde die Schifffahrt Paris-Orléans ausgebaut.

Nach Étampes mußte Königin Ingeburg gehen, da Phillip August eine Verstoßung gegen den Willen des Papstes nicht ohne weiters durchsetzen konnte.

Wegen der vielen kleinen Bächen wurde Etampes früher auch das „kleine Venedig“ genannt.

Kirchen

ND-du-Fort

ND-du-Fort (12./13. Jh.) besitzt einen 62 m hohen, rom. Glockenturm. Das Südportal (1150) erinntert an das von Chartres. Im Schiff sind sehenswerte Kapitelle. Über der rom. Krypta (11. Jh.) mit bemalten Gewölbe erhebt sich der Chorraum der unregelmäßigen, oftmals umgebauten Kirche. Der Chorraum besitzt schöne Glasfester (16. Jh.).

Am Turm und südl. Portal schuf der selbe Bildhauer, der in Chartres die Portale der Kath. schuf.

St-Basile

St-Basile (15./16. Jh.) sind das Portal in der Westfassade, der mittlere Glockenturm und das Querschiff rom. und frühgot. Ursprungs, von Robert dem Frommen im 11. Jh. in Auftrag gegeben.

St-Gilles

St-Gilles (1123 von Ludwig VI. gegr.) wurde im 15. und 16. Jh. umgebaut. Sie besitzt einen got. Glockenturm.

St-Martin

St-Martin (12./13. Jh.), am Ortsausgang, besitzt einen bemerkenswerte Chroumgang mit kleinen Kapellen und vielen Grabsteinen. Im Innern sind zwei große Muscheln aus dem Mittelmeer als Weihwasserbecken. Ihr 40 m hoher rom. Wehr-Turm hat sich durch die unterschiedliche Bodenabsenkung im Laufe der Jahre um 1,12 m seitwärts geneigt.

Sehenswürdigkeiten

  • Tour Guinette (1130-1150) zeugt als alter Wachturm von einer großen Vergangenheit dieses Ortes.
  • Portereaux (14. Jh.) ist ein Pecherker mit Schießscharten, ein einmaliges Beispiel damaliger militärischer Baukunst.

Sonstige Infos

Heilige

Legenden

Pilger

Logistik

Refugios

Campingplätze

Supermärkte

Quellen und weitere Infos

Anmerkungen

Einzelnachweise

Literatur

Links